Bis ins 19. Jahrhundert fand vor allem das klassische Altertum antiquarisches Interesse. Nach und nach wandte man sich jüngeren "steinernen Urkunden" zu: die Verluste der Säkularisierung ließen die Bauwerke des Mittelalters und die historische Stadt in den Blick treten. Ihren Erhalt forderten nun die Geschichts- und Altertumsvereine.
Engagement für das bauliche Erbe aus der Mitte der Gesellschaft
Bürgersinn in der Denkmalpflege
Denkmalschutz ist seit dem 19. Jahrhundert als staatliche Aufgabe definiert. Trotzdem ist die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für Denkmale kaum zu überschätzen. Es begleitet die Geschichte der Denkmalpflege seit ihren Anfängen: in Form der Geschichts- und Altertumsvereine ebenso wie mit den diversen Dombau- und Schlossvereinen. Eine regelrechte Bürgerbewegung für den Denkmalschutz trug dazu bei, dass das Jahr 1975 zum Europäischen Denkmalschutzjahr erklärt wurde. In dieser Tradition steht auch die 1985 gegründete Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit ihren vielen Förderern.






